die Nacht war kurz und unruhig, um halb 9 Uhr standen wir auf und aßen ein typisch italienisches Frühstück mit Oliven und Salami.
Gestärkt machten wir uns auf den weg in die City. Mit der Tram fuhren wir bis zur Via Arenula und stiegen dort aus, um zur Piazza Campo dei Fiori zu laufen. Dort erwartete uns, ein im Reiseführer beschriebener bunter Wochenmarkt. Einheimische und Touristen schoben sich an den farbenfrohen Ständen vorbei. Wir hatten Freude an den bunten unterschiedlich geformten Nudeln und dem frischen Obst. Nach einer kleinen Fruchtstärkung liefen wir von dort aus in Richtung Vatikan, da wir ja eine Führung gebucht hatten. Wir hatten gut Zeit. Eine Weile saßen wir noch auf der Piazza Pia mit Blick auf den Tiber und das Castel S. Angelo. Gegen halb 12h machten wir uns durch die Menschenmassen, die mit Führungen oder einfach nur so zum Vatikan pilgerten, zum Treffpunkt auf. Wir fanden durch Rüdis gute Führung schnell den Platz von dem aus die Führung startete. Leider erfuhren wir dort, dass wegen einer Messe der Petersdom und -platz für Besucher geschlossen war. "Pech für uns."
Das Museum war wahnsinnig voll, aber das Ballungszentrum lag in der Sixtinischen Kapelle. Auch wenn die Malerei sehr schön war, atmeten wir auf als wir endlich draußen waren.
Nach der Führung gingen wir erstmal was essen, lecker Spaghetti. Da wir neugierig waren, warum genau der Papst eine Messe zelebrierte, schlichen wir uns an den Absperrungen und der Polizei vorbei. An der dritten uns letzten Absperrung scheiterten wir. So mussten wir ohne empfangenen Segen davon ziehen.
An der Spanischen Treppe kaufte sich Lena eine teure Tasche, um der Enttäuschung zu entgehen. ;-)
Um uns Glück für die Reise zu holen, machten wir uns auf den Weg zum Trevi- Brunnen. Er war wie alle anderen Sehenswürdigkeiten dich von Touristen aus aller Welt umlagert.
Von dort aus war es nicht mehr weit zur Tram. Glücklicher Weise war es die Endstation. So konnten wir uns erschöpft auf die Sitze fallen lassen und gen Quartier fahren.
Bis Morgen <3
Lieber Rüdi und Lena.
AntwortenLöschenDas klingt ja alles spannend. Das ihr den Segen des Heiligen Vaters nicht bekommen habt tut Eurem Vorhaben von Rom nach Berlin zu radeln hoffentlich kleinen Abbruch. Wusste garnichts das Ihr darauf erpicht wart. Wir können das in Berlin ja nachholen.
Wenn ich Eure Beschreibung über Rom lese, so habe ich das Gefühl alles nochmals nach zu erleben, was man ich mit Mareike vor ein paar Jahren erlauben habe. Damals war es sehr heiß in Rom.
Sind seit Dienstag aus Split wieder in Berlin und gewöhnen uns an den Eiskeller hier.
Euch weiterhin eine gute Fahrt auch ohne Segen.
Viele Grüße aus dem kalten Berlin.
Jochen