Samstag, 31. Mai 2014

Meran

Nach Meran führte uns ein kurzer Weg. Gut acht Kilometer mussten gestrampelt werden,
um die Stadt zu erreichen. Vor der Auffahrt zum Reschen Pass eine vergnügliche Sache. In aller Ruhe konnten wir eine „Radtour“ durch die Innenstadt unternehmen. Wie immer teilen kleine Gassen das „Viertel“ auf. Stellenweise schlendert man unter Arkaden, die dem Vergleich mit Bologna nicht standhalten.
Die Stadt hat sich modernisiert. Ein prächtiger Platz weitet sich vor der Altstadt auf der anderen Flussseite. Er wird von einem schmucken großen Glaskubus, der das neue Thermalbad in sich birgt, fast vollständig eingefasst. Den Abschluss bildet ein „Thermal-Hotel“. Es erinnert ein wenig an Mallorcabauten, jedoch nicht so hoch, etwas holzverkleidet und den Alpen angepasst. Das ganze Ensemble ist eine Kombination von Alt und Neu welches nicht so sehr ins Gewicht fällt.
Am Bahnhof fanden wir die gesuchten Hinweise zur „maschinengestützten“ Passüberquerung. Bahnfahrt bis nach Mals, Fahrradtransport mit dem
Kleinlaster. Von dort fährt ein Bike-Shuttle bis zur südlichen Staumauer. Eine gewisse Erleichterung macht sich bei uns breit. Denn zum Pass geht es sehr lange 1500 Meter hoch. Lange haben wir überlegt, wie wir die Hürde nehmen und uns letztlich für den leichteren Weg entschieden. Wir nehmen nicht jede Qual auf uns.

Mit dieser beruhigenden Entscheidung bezogen wir unser Quartier in der Jugendherberge, schlenderten eine wenig durch die Stadt und ließen uns den Abschluss des Tages mit einem Kaiserschmarrn versüßen.

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