Nach Meran führte uns ein kurzer Weg. Gut acht
Kilometer mussten gestrampelt werden,
um die Stadt zu erreichen. Vor der
Auffahrt zum Reschen Pass eine vergnügliche Sache. In aller Ruhe konnten wir
eine „Radtour“ durch die Innenstadt unternehmen. Wie immer teilen kleine Gassen
das „Viertel“ auf. Stellenweise schlendert man unter Arkaden, die dem Vergleich
mit Bologna nicht standhalten.
Die Stadt hat sich modernisiert. Ein prächtiger Platz
weitet sich vor der Altstadt auf der anderen Flussseite. Er wird von einem
schmucken großen Glaskubus, der das neue Thermalbad in sich birgt, fast
vollständig eingefasst. Den Abschluss bildet ein „Thermal-Hotel“. Es erinnert
ein wenig an Mallorcabauten, jedoch nicht so hoch, etwas holzverkleidet und den
Alpen angepasst. Das ganze Ensemble ist eine Kombination von Alt und Neu welches
nicht so sehr ins Gewicht fällt.
Am Bahnhof fanden wir die gesuchten Hinweise zur „maschinengestützten“
Passüberquerung. Bahnfahrt bis nach Mals, Fahrradtransport mit dem
Kleinlaster.
Von dort fährt ein Bike-Shuttle bis zur südlichen Staumauer. Eine gewisse
Erleichterung macht sich bei uns breit. Denn zum Pass geht es sehr lange 1500
Meter hoch. Lange haben wir überlegt, wie wir die Hürde nehmen und uns
letztlich für den leichteren Weg entschieden. Wir nehmen nicht jede Qual auf
uns.
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