Durch die Verzögerung waren wir erst gegen 11:00 Uhr auf der Straße. Der Verkehr ließ vermuten, dass alle schnell zum Mittagessen wollten. Die gut befahrene Nebenstraße führte am Reno entlang. Neben uns ragte ein ca. 8 m hoher Deich auf, der den Fluss zu seinen reißenden Zeiten in seinem Bett halten soll (da können die sich von der Elbe oder Mulde 'mal 'ne Scheibe von abschneiden...). Oft bildeten die Platanen der Alleen ein schattenspendendes Dach. Die endlosen Felder hingegen flimmerten in der Hitze. Gefühlte 35°C und stehende Luft ohne ein kleines Lüftchen; wie soll man da gemütlich Fahrrad fahren. Hin und wieder unterbrechen ein Kanal oder ein Gehöft die Eintönigkeit der Landschaft. Größere Städte wie Cento oder Finale Emilia sind von mittelständischen Unternehmen eingefasst. Was dort produziert wird war für uns nur selten erkennbar.
Nach 67 km, die wir in 3 1/2 Stunden Fahrzeit und bei drückender Hitze , abstrampelten, erreichten wir Mirandola. Von hier geht es morgen weiter nach Verona
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