Donnerstag, 22. Mai 2014

eine Zugfahrt die ist lustig...

 Da Rüdi ein wenig erkältet ist und nicht gerne richtig krank werden will,  fuhren wir mit dem Zug von Florenz nach Bologna. Der Zug fuhr durch viele Tunnel und das auch längere Zeit. Da war Lena froh, dass sie die 980 Höhenmeter unterfahren konnte. Ihr reichen die Alpen, die nach Verona anfangen schon aus, um ihr die Knie schlottern zu lassen.
In Bologna angekommen fanden wir schnell unser Hotel. Von dort fuhren wir mit dem Bus in Bolognas Altstadt. Wir besichtigten ein paar Kirchen aber hatten schnell genug, da wir in letzter Zeit so viele Kirchen angeschaut hatten. Trotzdem war eine lebensgroße, realistische Terrakotta - Gruppe in der Kirche "Santa Maria della Vita" von beeindruckender Schönheit.
Schön sind die vielen Arkaden. Sie spenden Schatten und geben der Stadt ein wichtiges Aussehen. Richtet sich der Blick nach oben, entdeckt man florale Muster und Ornamentik an den Kreuzgewölben. Ein hübscher Anblick. Auch die vielen kleinen Gassen lassen den Blick an Erkern, Putten und ockergelber Farbe verweilen.
Beim schlendern durch die Gassen fallen viele junge Leute auf. Touristen sind nur wenige unterwegs, das entspannt im Vergleich zu Florenz das Gedränge.
Den Palast des Archiginnasio musste sich Rüdiger unbedingt ansehen. Es ist der erste feste Sitz der Universität von Bologna und wurde 1563 erbaut. Teile des Gebäudes werden immer noch zum Studieren genutzt. Beeindruckend ist das anatomische Theater. Vollständig mit Holz verkleidet richt es ein wenig nach Sauna. Viel bedeutsamer sind jedoch die vielen Holzgeschnitzten Statuen berühmter Ärzte des Altertums und die Darstellung Apollos im Kreise der Sternbilder. Die schöne Ausstattung des Saales viel damals keiner Kosten -Leistungs - Rechnung zum Opfer.

Wir schlendern durch die Stadt, betrachteten die teuren Auslagen der Butiken und mussten in einem Café Pause machen.
Bei einem Friseurladen, der Haareschneiden für 10 € anbot, überlegte Lena lange, ob sie sich endlich ihre langen Haare kürzen lassen sollte. Rüdiger musste voranschreiten. Viele Mitarbeiter/innen stammten aus Asien, also ein ganz typischer italienischer Friseur. Es war ziemlich kompliziert den italienischen Friseuren zu erklären, wie man die Haare haben möchte. Aber nun habe ich eine neue Tochter.
Abends aßen wir super leckere Salat, Tortellini und Pecorino in einer Trattoria. Leider mussten wir lange auf den Bus warten und so musste der Blog warten.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen