Auf dieser Strecke fuhren wir an Reisfeldern vorbei und
ich dachte mir ein paar schöne Risottorezepte aus. Den Po überfuhren wir auf
einer stählernen Brücke. Sie war so schmal, dass kaum zwei Laster nebeneinander
vorbeikommen. Warten war angesagt. So gelangen mir ein paar Fotos vom Po.
Ostiglia ist eine römische Gründung und wie gesagt
beginnt hier der Radweg. Leni konnte ich überzeugen, jetzt dorthin abzubiegen.
Vorher sollte ein Halt an einer Kaffeebar für Entspannung sorgen. Wegen meines
Banners „Rom-Berlin“ wurden wir von einer Dame angesprochen. Das Ehepaar kam
aus Schleswig und war den ganzen Radweg gefahren. Wir bekamen wertvolle Tipps.
Der wichtigste war jedoch, dass die Strecke ab Ostiglia erst einmal mehre km
über eine tiefgefurchte Ackerpiste führt und sehr schlecht zu fahren ist. Wir
beschlossen weiter die Bundesstraße zu fahren. Ade schönes „Riservato
NaturalePalude di Ostiglia.“
Weiter ging es auf der S 12. 1916 hätte man bestimmt
geschrieben „Im Stahlgewitter vorbeifahrender Autos wurde der Radler gehärtet.“
Durch eine schöne Mittagspause im Schatten eines Baumes und einer kalten Cola
gestärkt erreichten wir nach knapp 4 Std. Verona. Hier begann wieder das
Durchfragen zum Quartier. Wir fanden schließlich „Erika b & b,“ wo wir von
zwei 11-jährigen Mädchen empfangen wurden. Sie gaben sich viel Mühe, uns auf
Englisch zu erklären, dass wir willkommen sind und wo die Zimmer sind. Ein
schöner Tag.
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