Der Inn ist in diesem Teil schon zu einem stattlichen
Bergbach angeschwollen. Er rauscht kräftig zu Tal. Landeck war für uns nur eine
Stadt zum durch fahren. Ihre schönen Seiten blieben uns verborgen.
Landschaftlich beeindruckend hat sich der Inn bei Landeck Richtung Innsbruck durch
den Felsen gesägt. Ein schmales Tal mit steilen Wänden fasst ihn ein. An den
Talseiten zwängen sich Autobahn, Eisenbahn, kleine Straßen und der Radweg
entlang. Steigungen fordern die Oberschenkel immer wieder heraus, wo es doch
eigentlich immer nur bergabgehen sollte. So zieht sich der Radweg über viele
Steigungen und Abfahrten dahin, bis sich das Tal weitet und der Radweg ebener
wird.
So sind wir bis zu Lenas Freundin Chantal und ihrer
Familie wieder 56 km unterwegs gewesen. Der freundliche Empfang hat uns für die
doch länger als geschätzte Fahrt entschädigt.
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