Dienstag, 13. Mai 2014

Horrorstraße

Eigentlich fing alles gut an. Nach eine kleinen Frühstück in der Bar um die Ecke fanden wir den Weg recht schnell. Wir mussten einen Weg weit neben der Via Aurelia fahren, weil diese zur Autostrada ausgebaut ist. Durch eine hügelige Landschaft führte uns der Weg von Tarquinia weg. Auf kleinen Nebenstraßen ging es durch eine von Landwirtschaft geprägte Gegend. Artischocken, Getreidefelder, deren Farbe durch den blühenden Klatschmohn belebt wurden scheinen ein lohender Anbau zu sein. Eine ruhige Gegend. Selbst Rinder und Schafe sahen uns ruhig zu.
Eine etruskische Burg und die römische Ausgrabungsstätte Vulci passierten wir. An einem Aquädukt rasten wir vorbei, weil es wunderbar bergab ging. Und dann kam es.
Die geplante Straße erwies sich als Feldweg. Riesige Traktorenreifen hatte teilweise sehrt tiefe Spuren hinterlassen. Ohne Rücksicht auf die Stärke unserer Beinmuskulatur nahm der Weg auf Steigungen keine Rücksicht. Die echte Herausforderung waren aber kleine Rinnsale und Bäche die den Weg kreuzten. Leni möchte solche Wege nie wieder radeln, "der Horror"!! Schade, dass man sich so sehr auf den Weg und nicht auf die schöne Landschaft konzentrieren muss.
Nun sind wir im Hotel bei Ansedonia und haben beim Essen eine neue Route ausgeschaut, damit uns nur noch zarter Asphalt unter den Hintern kommt.
Gute Nacht

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