Die ersten Kilometer ohne Panne geschafft! Dafür haben wir schön am Strand gelegen und Leni hat im Mittelmeer angebadet.
Von Ladispoli ging es auf der "Bundestraße 1" in Richtung Chitavecchia. Die Straße hat fast durchgehend einen ca. 1m breiten Randstreifen, auf dem es sich ganz gut fahren lässt. Die Autofahrer waren rücksichtsvoll, so dass wir unter der mediteranen Sonne ruhig dahin radeln konnten. Es waren viele Rennradfahrer unterwegs, die uns aufmunternd grüßten. Die Straße verläuft teilweise nur wenige Meter neben dem Meer. So mischt sich die Meeresbriese mit dem vielen Gerüchen der Wiesen und Felder. Teilweise ist der Weizen schon geerntet. Der rote Klatschmohn, blaue Ackerpflanzen und andere blühende Kräuter wiegen sich im Wind und ein schöner Kontrast zum Grau des Asphalts.
Manchmal geben Pinienhaine oder Olivenplantagen dem Blick halt. Ruinen aus der Römerzeit zeugen von der Bedeutung der Via Aurelia, die sich entlang der heutigen "B 1" schlängelte.
Chitiavecchia ist eine langgestreckte Hafenstadt. Hier tasteten wir uns vorsichtig an den richtigen Abzweig auf die Nebenstraße nach Tarquinia heran. Mit einem gewissen Instinkt fanden wir ihn und konnten nun entspannt auf eine schönen Nebenstraße fahren.
Wir haben bis zum kleinen einfachen Hotel gut durchgehalten. In etwas mehr als drei Stunden haben wir 56 km geschafft un das bei Seitenwind, der manchmal auch fast von vorne kam.
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