Schönes Rauf und Runter
Die Übernachtung in dem kleinen ökologisch betriebenen Wellnessresort ist uns gut bekommen. Das Wetter konnte sich nicht entscheiden, blieb zwischen leichtem Sonnenschein und bedeckt. Zum Radeln eigentlich gut. Rüdiger hat aber immer Schwierigkeiten die richtige Kleidung zu finden: mal ist ihm zu warm, mal zu kalt.
Die Toskana bietet einen schönen Wechseln zwischen Wald, Feld und Wiese. Vögel zwitschern, manchmal huschen kleine Eidechsen über die Straße. Ein Eichelhäher beäugt uns und wünscht eine gute Fahrt.
Streckenweise rasen wir 2 - 3 km bergab. Tempo 42 km/h ist schnell erreicht. Lena ist nicht einzuholen. Leider müssen wir auf der anderen Seite oft wieder hochschnaufen.
Es gibt hier "kleine asoziale Männchen", die an der Straße leben. Wenn wir ankommen, bauen sie die Straßenkurve so um, dass wir denken, nach der Kurve geht es eben weiter. Aber da stehen sie dann schon wieder, feixen vor sich hin, weil doch wieder ein Anstieg kommt. Inzwischen kennen Wir verschieden "Männchen". "Die sanften, die kleinen Dicken und die großen Dicken." 'Mal sehen, welche "Männchen" noch so auf der Tour zu sehen sind.
Jedenfalls sind wir nach 58 km und 5 1/2 Stunden in Siena angekommen. Ehe wir ins Quartier kamen, mussten wie die Stadt halb umrunden und noch einmal kräftig hinaufradeln. Jetzt sind wir im Hostel der Stadt. Viele junge Menschen, einfache Zimmer und Gemeinschaftsbad.
Wir bleiben zwei Nächte und werden morgen Siena besichtigen.
Ich beneide euch um die schönen Landschaftserlebnisse. Das Auf und Ab brauche ich nicht so sehr. Toll wie ihr das macht. Ich hab sehr viel Spaß an euren detailreichen Berichten. Genießt euren Ruhetag und dann weiter so.
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