Dienstag, 10. Juni 2014

Wer die Steigung liebt, der schiebt

 Ein wunderschöner Sommertag erwartete uns am Morgen. Lena war bereit, um sieben Uhr aufzustehen. Wir konnten gegen acht Uhr starten. Die Sonne stach schon heftig auf die Erde runter.
 Der Pegnitz – Laber – Radweg lud uns zu Weiterfahrt ein. Wir folgten ihm bis Hersbruck. Wir dückten uns in jeden Schatten aber selbst dort war die Temperatur zur Höchstform aufgelaufen. Ein Thermometer an einer Hauswand zeigte 34 °. In Hersbruck verschnauften wir bei Kaffee und Kuchen. –von dort erreichten wir den Pegnitztalradweg. Er versprach kühlen Schatten. Leider erwies sich die Ankündigung als unzutreffend. Viele Streckenteile lagen in der Sonne und wechselten mit kräftigen Steigungen ab. Der Radweg selbst ist verläuft neben der Pegnitz. Libellen schrauben sich an Flusslauf entlang. Besonders auffällig waren die Blauen.
Manchmal schlängelt sich die Pegnitz durch Engstellen. Kleine Felswände recken sich empor. An weiten Stellen fließt sie langsam und wir konnten Fische im Wasser entdecken. Irgendwann im Norden, fuhren wir auf dem Pegnitzradweg weiter. Er führt bis nach Pegnitz, unserem heutigen Etappenziel. Der Weg führt überwiegend durch ein Waldgebiet. Stellenweise hat die Pegnitz ein Auengebiet geschaffen. Erlen stehen im trüben Wasser. Es ist immer noch so heiß, dass sich nur dicke Fliegen und Pferdebremsen um uns scharren, wenn wir halten. Auch hier bereiten uns heftige Steigungen auf dem Schotterweg Anstrengungen. Letztlich haben wir alles gut durchgeschwitzt geschafft. In Pegnitz war der Gasthof ausgebucht und so mussten wir noch bis Rosenhof radeln.


In 5:22 Std. schafften wir 81,3 km, wobei die höchste Geschwindigkeit 53,4 km/h betrug. 

2 Kommentare:

  1. Ihr Tapferen! Alle, die in der Hauptstadt schon beim Sitzen auf der Couch zerfließen, bewundern eure Härte. Aber übertreibt es bitte nicht. Ihr sollt ja heil ankommen.

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  2. Hallo Ihr beiden.
    Haltet durch. Die letzten km sind für Euch ein Klax.
    Montag und Dienstag war es kaum noch auszuhalten wegen der großen Hitze. Dienstag ging es dann noch nach Greding zum Weißwurst zutzeln und Eis essen.
    Mittwoch ging es dann nach Hause und ab Fläming begann der Regen..
    Viele grüße und kommt gut nach hause...
    Jochen und Brigitte

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