Sonntag, 15. Juni 2014

Dem Ende entgegen…

 Wir verlassen Zeitz in Richtung Norden und sind bald wieder auf dem „Elster-Radweg.“ Er bewegt sich durch die Flussniederung. Schäden vom Hochwasser 2013 sind nur noch sporadisch zu sehen. An einigen Stellen sind Deichteile und damit auch Stellen des Radweges erneuert worden. Der Belag wechselt von Wassergebundener Decke, zu glattem Asphalt hin zu sehr schottrigem Feldweg. Die schöne Natur gleicht aber alles aus.
Der Winterweizen ist schon sehr weit. Er hat fast sein Grün verloren und duftet nach frischem Stroh. An einer Stelle wird der Weg aus unerfindlichen Gründen zum „Feldpfad.“ Zu guter Letzt schlängelt er sich durch ein Rapsfeld. Der Fluss hat ein Stück des Weges mit sich gerissen. Erst am Ende des Pfades steht eine Bake, die den Weg sperrt. Leider fehlte der Hinweis auf die notwendige Umfahrung.
Vor Leipzig, bei Zwenkau, führt der Weg am ehemaligen Braunkohletagebau vorbei. Die Grube ist in Flutung und soll einmal ein schöner See werden. Der nördlich dahinter liegenden Cospudener See zeigt ganz schön, wie es werden könnte.
In Leipzig verweilen wir vor dem Alten Rathaus. Auf dem Platz findet ein Bach-Fest statt. Moderne Musik wird mit Bach verbunden. Nach Leipzig befahren wir den Berlin-Leipzig-Radweg bis Schönwölkau. Auf ruhigen Nebenstraßen radeln wir zwischen Kirschbäumen dahin. Der aufdringliche Duft der Rapsfelder begleitet uns dabei. Das Wetter weiß nicht so recht was es will, bleibt aber überwiegend trocken.
In Schönwölkau biegen wir in Richtung Löbnitz ab. Dort finden wir eine Pension, in der wir freundlich aufgenommen werden. Bei Bier und Cola verspeisen wir unser Picknick, schauen noch ein wenig WM und fallen müde ins Bett.


Ges. Km 7843Km Wir fuhren 90,11 km in 5,52 Std., die durchschnittliche Geschwindigkeit betrug 15,3 km/h. Ganz schön.

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